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Rennbericht VLN3

Traditionell sind die Einstellfahrten für verwertbare Aussagen über ein neu abgestimmtes Auto nicht zu gebrauchen, aber das Gefühl, dass mit dem Cupra TCR von RennworksRacing ein Schritt nach vorne gelungen ist, war auf jeden Fall da. Derart beschwingt begab sich die Truppe in das Qualifying am frühen Samstagmorgen, obwohl das Wetter eher aufs Gemüt drückte. Wolkenverhangen, kühl und grau, so präsentierte sich die Grüne Hölle den Zuschauern. In einem sehr chaotischen Training, verursacht durch diverse Unfälle diverser Mitbewerber, gelang es dem Team leider nicht eine freie Runde zu erwischen und somit das Potenzial des TCR Renners voll auszuschöpfen. Aber auch das interessierte Dennis Eckl nicht wirklich und er ging im Vater Sohn Duell mit 1:0 in Führung und stellte den weiss-rot-blauen Cupra mit einer 9:07 auf Platz 6 der Klasse und Platz 62 des Gesamtklassements ab. Bis zu diesem Zeitpunkt lief erst einmal alles nach Plan, auch wenn die äußeren Einflüsse, ein besseres Abschneiden verhinderten, aber das kennt man ja in der VLN. Den Start ins Rennen übernahm dann auch der jüngste im Fahrertrio. Den mittleren Stint würde Armin Eckl fahren und das Auto ins Ziel zu tragen fiel dann Frank Eickholt dem dritten im Bunde zu. Dennis arbeitete sich sofort mehrere Plätze nach vorne und war beim Einbiegen auf die Nordschleife schon vierter der TCR Klasse und hatte auch im Gesamtklassement direkt einen Satz gemacht. Einen herben Schubser ins Heck hatte er leider auch mitbekommen. Dieser Rempler sollte leider noch Folgen im Verlauf des Rennens haben, aber erst einmal arbeitete sich Dennis weiter vor und legte sich den Honda Civic Type R TCR zurecht, der zu dem Zeitpunkt auf Platz 3 der Klasse fuhr, kämpfte diesen nieder und zog vorbei. Alle Segel sind gesetzt, alles läuft wie am Schnürchen, Kurs auf Treppchen eingeloggt und dann holt einen die Vergangenheit ein. Dennis beklagte urplötzlich Leistungsverlust und Aussetzer über den Funk. Das Problem wurde immer schlimmer und die Teamleitung entschied Dennis eine Runde eher reinzuholen. Zu diesem Zeitpunkt lag Dennis auf Platz 3 der Klasse und Platz 31 des Gesamtklassements. Nun kletterte Armin Eckl ins Cockpit, eine schnelle Fehleranalyse wurde betrieben, Reifen gewechselt und Armin mit vollem Tank wieder ins Rennen geschickt. Mangelnder Benzindruck sollte den Cupra TCR V3 DSG von RennworksRacing von nun an durch das gesamte Rennen begleiten, verursacht durch eine beim Unfall in der Startphase gebrochene Halterung der Benzinpumpe die nun nicht mehr richtig absaugen konnte. Diesen Schaden innerhalb des Rennens zu beheben wäre ohne Wert gewesen und so entschloss man sich die Stints zu verkürzen und alle 5 Runden vollzutanken, denn dann fuhr der Cupra einigermaßen frei von Aussetzern, aber trotzdem mit verringerter Leistung. Armin schaffte mit einer 9:02 im Rennen dann den Ausgleich nach Punkten im internen Familienduell und fuhr auch sonst einen einwandfreien Stint und bugsierte das Auto in der Klasse auf P4 und schnupfte im Gesamtklassement gleich noch den ein oder anderen Gegner auf. Angefressen war er trotz allem, da heute wesentlich mehr für das Team Rennworks drin gewesen wäre. Nach 10 Runden zwängte sich dann Frank ins Cockpit, der körperlich längste der 3 Piloten und lenkte weg, was es noch zu fahren gab, holte auch noch weiter auf im Gesamtklassement, aber große Sprünge ließen sich nicht mehr machen. Die Leistung des Motors war zu diesem Zeitpunkt bereits eklatant eingeschränkt und der Cupra musste mit viel Liebe ins Ziel getragen werden und dort war die Freude dann doch groß, denn trotz aller Widrigkeiten hatte man einen hervorragenden Platz 43 im Gesamtklassement erreicht und den vierten in der Klasse nahm man dann auch lieber mit, als einen Ausfall. Aber den Ärger über diesen unnötigen äußeren Einfluss spürte man im Team, denn das Podium hätte man gern bestiegen, doch das nächste Rennen ist ja nicht fern und Rennworks wird auch dort wieder energiegeladen antreten.