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Rennbericht VLN2

Rennbericht VLN2

Rennworks Racing beim ersten Einsatz im Geld

Erfolgreicher Start in die Langstreckenmeisterschaft

Was erst nach einem grandiosen Einstand aussah, wurde zu einer unverschuldet soliden Leistung, die in einer wirklich guten Platzierung in der Geldwertung der TCR und im Gesamtklassement mündete.

Auf Grund der schneebedingten Absage der Test- und Einstellfahrten trat das Team Rennworks Racing by Drive&Fun und DigiTec intecno mit den Fahrern Peter Terting, Armin Eckl und Frank Eickholt die Reise zum Ring ohne einen gefahrenen Nordschleifenkilometer an. Ein klassischer Kaltstart also. Dementsprechend musste man im Freitagstraining diverse Setup-Modifikationen durchspielen und sich unter anderem auch unerwartet darum kümmern, dass der blütenweiße Cupra TCR für den Nürburgring zu laut war. Nachdem diese Punkte abgehakt waren konnte der Feinschliff für das Qualifying vorgenommen werden und entsprechend selbstbewusst startete das Team in selbiges. Peter Terting setzte dann auch sofort eine herbe Duftmarke mit einer 8:54.249, welche er trotz eines zerstörten Diffusors und verhaltener Fahrweise auf den letzten Kilometern der Runde einfuhr. Nachdem die Reparatur des Diffusors abgeschlossen war konzentrierte sich das Team darauf die beiden weiteren Fahrer zu qualifizieren und das Auto für das rasch nachfolgende Rennen auf die Gleise zu setzen. Bei strahlendem Sonnenschein und ohne jegliche Aussicht auf den allseits beliebten Eifelregen ging Peter Terting als Startfahrer von Platz 6 der Klasse und P69 im Gesamtklassement in das zweite 4 Stunden Rennen des Jahres 2018. In der turbulenten Startphase behielt Peter routiniert die Ruhe und rückte direkt auf Platz 5. Im weiteren Verlauf seines Stints arbeitete er sich konsequent auf Platz 4 vor, mit einem DSG Auto dass beinahe die Pace der sequentiellen mitgehen konnte. Die allgemein im Team herrschende Zuversicht erhielt allerdings bei dem ersten Boxenstopp einen derben Dämpfer, denn die Mannschaft von Rennworks Racing plagte sich leider mit einer streikenden Zapfsäule herum und verlor dadurch enorm viel Zeit, die auf der Strecke schwer wieder reinzuholen ist. Somit ging Armin Eckl als siebter der Klasse wieder ins Rennen und sah sich mit großem Chaos auf der Strecke konfrontiert, welches es ihm nahezu unmöglich machte wieder Boden gut zu machen. Diverse Gelbzonen, Code 60 nach schwerem Unfall machten es extrem schwer im Rhythmus zu bleiben und bedeuteten teils große Zeitverluste wenn man zu einem ungünstigen Zeitpunkt ankam und hinter Teilnehmern herbummelte, die diese Passage mit gerade einmal 40 km/h durchfuhren. Trotz aller Widrigkeiten kam Armin nach einem langen Turn mit einem intakten Cupra an die Box, hatte im Gesamtklassement für das Team diverse Plätze zurückerobert, in der Klasse das Auto auf 6 gefahren und übergab den DSG Cupra TCR an Frank Eickholt. Aber selbst hier mischte der Fehlerteufel die Karten einmal neu und steckte dem Team einen Defekt im Gurtsystem ins Deck. Viele Hände -schnelles Ende, trotz allem wieder Zeit die davonrannte, Dinge die der kurzen Vorbereitung geschuldet waren, aber für den nächsten VLN Lauf definitiv von der erfahrenen Mannschaft ausgemerzt werden. Nun war es an Eickholt die Lücken wieder zu schließen und noch das bestmögliche Ergebnis rauszuholen. Dank der starken Arbeit der gesamten Crew, der Fahrer Terting, Eckl und Eickholt sprang dann hinter der karierten Flagge ein für das erste Rennen mehr als respektabler 57ster Platz im Gesamtklassement heraus und ein Termin bei der Siegerehrung, denn der 6te Platz der TCR Klasse ist der erste Platz der bereits einen Gewinn in Form eines Sachpreisesbedeutet. Glückwunsch und Dank an die Mannschaft und alle Partner die uns unterstützt haben. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Einsatz.